OHNE MEALPREP: Ich weiß nicht mehr genau, was mich auf diese Idee gebracht hat, aber irgendwann bin ich in der Küche gestanden, hab meinen ganz normalen, unvorbereiteten Kühlschrank angeschaut und dachte: „Tine… du machst seit fast 20 Jahren Mealprep. Was wäre, wenn du es einfach mal zwei Wochen lang lässt? Komplett. Ohne Ausnahmen. Einfach zwei Wochen ohne Mealprep. Wie schlimm kann es schon werden?“
Ich wollte es einfach mal ausprobieren – für dich und andere LeserInnen meines Mealprep-Blogs – aber auch für mich, um wieder zu fühlen, wie sehr ich es schätze.
Ich habe Mealprep noch nie „aus Spaß“ pausiert. Wenn ich mal nicht mealpreppe, dann aus Zeitgründen, Krankheit, Urlaub. Es fühlte sich ein bisschen an wie so ein kleiner Selbstversuch, wie etwas Verbotenes. Ein fast kindisches „Ich mach’s jetzt einfach mal anders.“ Und im ersten Moment dachte ich tatsächlich: „Wird schon gehen. Du bist doch geübt.“
Spoiler: Ich habe mich überschätzt – und zwar gewaltig.
Die ersten Tage – der naive Glaube, es wäre alles halb so wild
Am ersten Morgen war ich noch völlig entspannt. Ich stand mit meinem Kaffee in der Hand da, die Küche war ruhig, der Tag noch jung, und ich dachte ernsthaft: „Das fühlt sich fast befreiend an.“ Ich öffnete den Kühlschrank und sah genau das, was die meisten Menschen täglich sehen: einzelne Zutaten, ein bisschen Gemüse, ein paar Reste, aber keine wirklichen Mahlzeiten.
Ich improvisierte ein Frühstück und redete mir ein, dass das völlig OK ist so.
Doch schon am zweiten Tag merkte ich, wie sich dieses kleine, kaum spürbare Hintergrundrauschen langsam zurückmeldete: die leise Frage im Kopf, was wir später essen könnten. Ich stand in der Küche, wollte eigentlich arbeiten, und während mein Laptop hochfuhr, dachte ich bereits darüber nach, ob genug Brot für den Abend da war, ob ich nochmal einkaufen müsste oder ob es irgendwie reichen würde. Es fühlte sich an wie eine winzige Belastung – aber sie war da. Und sie blieb.
Tag 4 bis 6 – das permanente Nachdenken kommt zurück
Hier begann der Teil, den ich völlig verdrängt hatte: die ständige Beschäftigung mit Essen, ohne etwas wirklich zu essen. Ich stand am vierten Tag im Supermarkt und hatte plötzlich keinen Plan. Ich lief durch die Gänge wie früher, bevor ich Mealprep für mich erfunden habe: ziellos, unsicher, suchend. Es ist dieses komische Gefühl, dass man „irgendwas“ braucht, weil man ständig im Hinterkopf hat, dass der nächste Tag wieder eine Mahlzeit braucht – aber man weiß nicht, was.
Ich kaufte aus Unsicherheit zu viel. Dinge, die ich „eventuell“ brauchen könnte. Gemüse ohne Rezept, Brot ohne Plan, Nudeln „auf Vorrat“, obwohl ich zu Hause noch welche hatte. Und als ich dann am nächsten Tag versuchte zu kochen, merkte ich, dass die Zutaten nicht zusammenpassten. Ich stand vor einer Paprika und einer Zucchini, die ich gekauft hatte, „falls ich damit was mache“, aber nichts davon ergab Sinn.
Im selben Zeitraum begann die Küche unruhiger zu werden: mehr benutzte Töpfe, mehr Schneidebretter, mehr Kleinkram, der rumstand. Ich musste jeden Tag mehrmals abwägen, was ich kochen könnte. Und dieses tägliche Abwägen wurde anstrengender, als ich erwartet hatte.
Tag 7 bis 10 – ich nenne es „Der stille Einbruch“
In der Mitte der zweiten Woche wurde mir klar, wie massiv Mealprep meinen Alltag entlastet hatte – gerade weil man es nicht mehr bewusst wahrnimmt, wenn man es einmal routiniert macht. Ohne Mealprep wurde jeder Tag zäher. Ich kam nachmittags nach Hause und sah ein Küchenchaos, das sich wie eine Metapher für meinen Kopf anfühlte: halbleere Packungen, angeschnittenes Gemüse, eine offene Pastasauce, Brot, das ich gekauft hatte, obwohl wir noch genug hatten, und Lebensmittel, die schon grenzwertig aussahen, weil sie unstrukturiert und zu lange lagen.
Kochen fühlte sich wie eine Aufgabe an. Nicht wie ein Teil meines Lebens, nicht wie ein Ritual. Es war Pflichtprogramm. Und es hat mich überrascht, wie schnell man wieder dort landet.
Die Stimmung in der Familie wurde auch merkbar anders. Mein Mann fragte abends, was es gäbe, und wenn ich antwortete „Ich weiß es noch nicht“, fühlte ich mich, als würde ich in alte Stressmuster zurückrutschen. Dieses „Nicht wissen“ ist wie ein Stein, den man den ganzen Tag mit sich herumträgt.
Als dann meine Tochter fragte, ob ich „wieder dieses leckere Essen vorbereiten kann, das in den Boxen ist“, war das der erste Moment, in dem ich dachte: „Okay Tine, du weißt genau, warum du das hier machst.“
Tag 11 bis 14 – der Moment der Klarheit
Zum Ende der zwei Wochen hin war es, als würde ich meinem alten Ich begegnen – der Version von mir, die jahrelang von Mahlzeit zu Mahlzeit gedacht hat. Ich war gereizter, gestresster, weniger geduldig. Dazu kam, dass ich viel mehr Geld ausgegeben habe – einfach weil ich ständig einkaufen musste, „für später“, „für morgen“, „für irgendeinen Fall“.
Ohne Mealprep fühlt sich der Alltag wie ein Dauerlauf an: man rennt ständig hinterher, statt einmal die Woche einen klaren Moment zu haben, in dem man alles ordnet, plant und sich selbst Ruhe schenkt.
Am letzten Abend dieses Experiments stand ich in der Küche, es war spät, ich war müde, und ich rührte in einem Topf, der eigentlich nur eine schnelle Notlösung sein sollte. Ich merkte, wie unruhig sich mein Kopf anfühlte. Ich dachte: „Ich arbeite wieder gegen den Alltag statt mit ihm.“
In diesem Moment war mir klar: Ich will nie wieder ohne Mealprep leben – nicht einmal testweise.
Was ich wirklich aus diesen zwei Wochen gelernt habe
Mealprep ist nicht nur ein System. Es ist ein unsichtbarer Anker im Alltag. Ohne Mealprep wird das Kochen nicht unbedingt schwerer – aber das Leben wird es. Diese zwei Wochen haben mir gezeigt, wie viel Raum im Kopf plötzlich wieder frei ist, wenn man nicht jeden Tag überlegen muss, was man kocht, ob genug da ist, wann man einkaufen muss und wie man die Mahlzeiten verteilt.
Mit Mealprep fühle ich mich getragen. Ohne Mealprep trage ich alles selbst – und das merkt man schneller, als einem lieb ist. Gerade im Herbst, wo die Tage kürzer, dunkler und voller Aufgaben sind, ist Mealprep nicht nur praktisch. Es ist eine Form von Selbstfürsorge.
Dein natürlicher nächster Schritt – wenn du nie wieder planlos in die Woche starten willst
Nach diesen zwei chaotischen Wochen ohne Mealprep war mir wieder so klar wie selten:
Viele von uns sind nicht „schlecht organisiert“. Wir sind schlicht überladen.
Unser Kopf ist voll, der Alltag laut, die To-do-Liste endlos – und Essen ist jeden Tag das große Fragezeichen.
Und genau deshalb ist der Unendliche Mealprep-Wochenplan so ein Geschenk an dein zukünftiges Ich.
Du bekommst darin:
12 komplett fertige Mealprep-Wochenpläne mit Rezepten, Einkaufslisten und Mealprep-Anleitung – startklar, flexibel und immer wieder nutzbar.
Ganz easy als PDFs – speicherbar auf jedem Gerät, wenn du willst einfach ausdrucken
klassisch, vegetarisch oder vegan – alle Rezepte sind anpassbar mit den passenden Alternativen
Lebenslangen Zugriff – du kannst jeden Plan so oft nutzen, wie du möchtest
Du musst wirklich nichts mehr selbst überlegen.
Kein „Welche Rezepte passen zusammen?“
Kein „Wie integriere ich das in eine Woche?“
Kein „Wann koche ich was vor?“
Kein „Wie lange hält das?“
Alles ist fertig.
Du wählst nur noch aus, klickst den Wochenplan auf – und deine Woche steht.
Viele Frauen sagen mir seit Jahren denselben Satz:
„Christine, ich wusste gar nicht, dass Mealprep so leicht sein kann. Ich nehme einfach den nächsten Plan – und es läuft.“
Und genau dieses Gefühl wünsche ich wirklich jeder von euch, die gerade auf dem Zahnfleisch geht – oder sich einfach mehr Zeit und Ruhe im Alltag wünscht.
Wenn du dir also eine Woche wünschst, in der Essen endlich kein Stresspunkt mehr ist – dann ist das hier dein Shortcut:
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Fazit: Nie wieder ohne
Diese zwei Wochen ohne Mealprep haben mir gezeigt, wie wichtig dieses System in meinem Leben ist. Nicht, weil ich ein Kontrollmensch bin. Sondern weil es mich entlastet. Es gibt mir Struktur, Ruhe und Leichtigkeit – und ich weiß jetzt wieder ganz genau, wie wertvoll das ist.
Mealprep ist für mich kein Trend. Es ist mein Alltag. Mein Werkzeug. Meine kleine persönliche Rettung. Und ich möchte nie wieder darauf verzichten.
👉 Wenn du noch mehr persönliche Einblicke, Hacks und ganz viel Mealprep-Inspiration haben möchtest, dann schau unbedingt bei mir auf Instagram vorbei: @misskitchenpenny. Dort nehme ich dich jeden Tag mit in meinen Küchen- und Familienalltag.


