Ich weiß noch ganz genau, wie ich das erste Mal mealgepreppt habe.
Ich stand in meiner Küche, motiviert bis in die Haarspitzen – und nach zwei Stunden sah es aus, als hätte ein Orkan durchs Haus geweht.
Drei Töpfe, fünf Pfannen, Gemüse überall. Und am Ende war ich so genervt, dass ich mir dachte: „Das soll jetzt weniger Stress bringen? Nie wieder!“
Tja – fast 20 Jahre später weiß ich, was ich damals falsch gemacht habe.
Denn Mealprep kann dein Alltag wirklich verändern – wenn du’s richtig angehst.
Ich zeig dir heute die fünf häufigsten Mealprep-Fehler, die fast alle am Anfang machen – und wie du sie vermeidest, damit du wirklich Zeit, Geld und Nerven sparst.
1. Du nimmst dir zu viel vor
Der Klassiker.
Viele starten mit dem Anspruch, gleich die ganze Woche vorzukochen – Frühstück, Mittagessen, Snacks, alles auf einmal.
Aber ehrlich? Das ist, als würdest du direkt beim ersten Joggen einen Halbmarathon laufen.
Mealprep ist ein System, das wächst.
👉 So machst du’s besser:
Starte klein.
Such dir 2–3 Gerichte aus, die du magst, und bereite sie für zwei Tage vor.
Wenn das klappt, kannst du die Menge langsam steigern.
2. Du wählst die falschen Rezepte
Viele nehmen am Anfang Rezepte, die sich super lecker anhören – aber einfach nicht haltbar oder viel zu aufwendig sind.
Blattsalat, paniertes Fleisch oder weiche Pasta? Funktionieren nur frisch.
Und dann wundert man sich, warum nach zwei Tagen alles matschig schmeckt.
👉 So machst du’s besser:
Wähle Gerichte, die stabil und vielseitig sind:
Eintöpfe, Aufläufe, Currys
Couscous, Reis oder Quinoa
Ofengemüse oder Freezer Meals
Wenn du Mealprep-Neuling bist, fang mit Rezepten an, die auch nach 2–3 Tagen schmecken.
3. Du kochst nicht mit System, sondern nach Gefühl
Viele starten, indem sie einfach „mal irgendwas vorkochen“.
Aber ohne Reihenfolge oder System wird Mealprep schnell chaotisch und dauert doppelt so lange.
👉 So machst du’s besser:
Bereite alles in logischer Reihenfolge vor:
Erst Ofengerichte (laufen von selbst)
Dann Herdgerichte
Zum Schluss kalte Speisen oder Snacks
So nutzt du deine Zeit optimal – und hast weniger Stress in der Küche.
4. Du bereitest alles gleichzeitig zu
Kennst du das Gefühl, wenn in der Küche einfach alles gleichzeitig läuft?
Nudeln kochen, Gemüse braten, Soße köchelt – und du weißt nicht mehr, wo dir der Kopf steht?
Das ist der Moment, in dem viele denken: „Mealprep ist nichts für mich.“
👉 So machst du’s besser:
Arbeite in Schritten statt in Chaos-Modus:
Erst alles schneiden.
Dann alles garen.
Zum Schluss portionieren und abkühlen lassen.
So bleibt der Überblick – und du brauchst hinterher weniger Nerven (und weniger Spülmaschine 😉).
5. Du hast keinen klaren Plan
Viele starten nach dem Motto: „Ich koche einfach mal drauf los.“
Aber ohne Plan verlierst du den Überblick – und hast am Ende Zutaten übrig, die zu nichts passen.
👉 So machst du’s besser:
Plane einmal kurz vor dem Einkauf:
3 Hauptgerichte
1 Snack
1 Frühstück
Das reicht völlig für den Anfang.
Und wenn du dann schon Rezepte und Einkaufsliste parat hast, bist du unschlagbar.
Fazit: Mealprep funktioniert – wenn du klein anfängst
Mealprep ist kein Wettbewerb.
Es ist eine Erleichterung – wenn du’s dir leicht machst.
Wenn du die fünf Fehler vermeidest, wird dein Start nicht nur entspannter, sondern auch richtig motivierend.
Denn du wirst sofort merken, wie viel Stress, Geld und Denkarbeit du sparst.
Und falls du dir denkst:
„Klingt super, aber ich hab keine Lust, ewig nach passenden Rezepten zu suchen…“
Dann mach’s dir leicht und hol dir direkt mein Mealprep-Rezepte-Bundle.
Darin findest du über 110 Rezepte, die alle mealprep-tauglich sind – also keine matschigen Reste, kein Langeweile-Essen, sondern abwechslungsreiche Gerichte, die du wirklich gerne isst.
💛 Kurz gesagt: Alles, was du brauchst, um direkt zu starten – ohne Fehler, ohne Stress.
Wenn du noch mehr persönliche Einblicke, Hacks und ganz viel Mealprep-Inspiration haben möchtest, dann schau unbedingt bei mir auf Instagram vorbei: @misskitchenpenny. Dort nehme ich dich jeden Tag mit in meinen Küchen- und Familienalltag.


