Hey!
Der Winter ist jetzt wirklich da. Nicht nur so ein bisschen Raureif, sondern richtig.
Dieses „Man spürt’s schon, wenn man die Haustür aufmacht“-Wintergefühl. Morgens knirscht der Schnee, die Luft ist klar, und bei uns im Bayerischen Wald sieht plötzlich alles wieder so aus, als hätte jemand ein frisches weißes Laken über die Landschaft gelegt.
Unsere Spaziergänge mit Lotta sind im Winter immer ein kleines Highlight. Nicht nur, weil diese klare Winterluft so guttut – sondern ganz ehrlich auch, weil wir uns das Pfotenwaschen sparen. Kein Herbstmatsch, keine braunen Schlieren, keine Badewanne danach. Nur dieser herrlich saubere Schnee, durch den sie hüpft wie ein Flummiball. 😉
Drinnen sieht es dafür jedes Jahr wieder ähnlich aus:
Der legendäre Kacheofen-Konflikt zwischen Tom und mir. 😍
Er liebt es, das Ding so einzuheizen, dass man theoretisch bei uns im Wohnzimmer Pizza backen könnte. Ich hingegen mag es warm, aber nicht Sauna-warm. Wir necken uns da ständig – es ist so ein Running-Gag zwischen uns, dieses „Schatz, kannst du BITTE den Ofen runterdrehen?“ – „Ich hab gar nicht so viel Holz reingelegt!“ – „Ja, ja… sicher nicht.“
Aber abends, wenn wir dann auf der Couch liegen, Zimtkakao in der Hand, Marshmallows leicht angeschmolzen… da liebe ich diese Wärme doch.
Die Woche war insgesamt sehr arbeitsreich. Richtig viel los. Vor allem der Mittwoch.
Zehn Stunden Arbeit, ohne Pause, weil ein Projekt unbedingt fertig musste. Du kennst sicher dieses Gefühl, wenn man abends nicht mehr weiß, was man eigentlich den ganzen Tag gemacht hat – nur dass man weiß, dass es viel war. Ich war völlig durch, richtig dünnhäutig. Und ja — ich musste mich bei meiner Tochter entschuldigen, weil ich in einem unachtsamen Moment zu kurz angebunden war.
Aber dann haben wir uns fest umarmt. So eine Umarmung, die nicht nur die Situation klärt, sondern auch die Seele. Und danach habe ich uns beiden einen heißen Kakao gemacht, mit Marshmallows, die langsam eingesunken sind wie kleine Schneeflocken im warmen Wasser. 🍡 Das war einer dieser Momente, bei denen man spürt, dass Dinge wieder gut werden dürfen.
Am nächsten Tag hab ich mir frei genommen. Ganz bewusst. Handy weg. Kaffee, Buch, Stille.
Ich glaube, viele unterschätzen, wie sehr ein halbe Stunde ohne Smartphone das Nervensystem herunterfahren kann. Diese Woche war das mein größtes Geschenk an mich selbst.
Ich habe einfach wieder einen fertigen Wochenplan aus dem Unendlichen Mealprep-Wochenplan rausgeholt und gepreppt ohne Nachdenken. Einen Teil hab ich gemacht, den Rest Tom. Und das war wieder diese Erinnerung daran, wie mächtig diese Pläne eigentlich sind.
Wenn dein Mann — der sonst nicht freiwillig stundenlang schnippelt — plötzlich entspannt in der Küche steht und einfach „den Plan macht“… dann merkst du, wie krass alltagstauglich das Konzept eigentlich ist.
Das hat uns durch die ganze frostige Woche getragen.
Was nächste Woche bei mir ansteht? Ich weiß es noch nicht so genau.
Ich möchte weniger arbeiten, mehr bewusst atmen, in den Insta-Stories wieder mehr Alltag teilen, mehr Küche zeigen, mehr Nähe schaffen. Einfach wieder diese Mischung, die sich richtig anfühlt.
Und jetzt noch etwas Kleines, Warmes, Weihnachtliches, weil ich’s nicht anders sagen kann:
Ich freue mich so sehr, dass mein Mealprep-Adventskalender jetzt fertig ist. Ich hab da so richtig viel Herz reingelegt.
24 kleine Mealprep-Schritte, die dich im Dezember entlasten sollen. Mini-Aufgaben, die nicht stressen, sondern dir Atempausen verschaffen.
Du kannst ihn dir als PDF herunterladen, ganz entspannt, 0 Euro, einfach für dich.
Wenn du magst:
✨ Hier findest du den Adventskalender.
Für ein bisschen weniger Dezemberchaos.
Und ein bisschen mehr „Ich hab’s im Griff.“
Ganz liebe Grüße und bis zum nächsten Newsletter!
Christine
Miss Kitchenpenny 💛