Hey!
Ich hab in den letzten Wochen viel über diesen Newsletter nachgedacht. Ganz ehrlich? Ich wollte ihn fast einstampfen Nicht, weil ich nichts mehr zu sagen hätte – sondern, weil es sich einfach nicht mehr nach mir angefühlt hat. Zu glatt und zu lehrbuchmäßig irgendwie.
Aber so bin ich gar nicht. Und du wahrscheinlich auch nicht. Ich bin die, die sich vornimmt, alles komplett zu preppen – und dann eben doch nur schnell zwei Kürbisse in den Topf schmeißt, weil gerade mal fünf Minuten Luft sind zwischen Auflauf und Alltagswahnsinn.
Und genau deshalb mach ich es ab jetzt anders.
✨ Ab heute bekommst du jeden Samstag eine echte Geschichte.
Keinen Blogtext, keinen Verkaufstext, keine Tippshow. Sondern einen kleinen geschriebenen Vlog – aus meinem echten Leben. Mit Ecken, Kanten, Chaos… und Mealprep. Und heute geht’s los mit Staffel 1 – Folge 1: Mealprep vs. Leben.
Letztes Wochenende war bei uns Ausnahmezustand – auf gute Art.
Wir haben das Büro mit dem Kinderzimmer getauscht – und das hat sich jetzt schon sowas von gelohnt. Mehr Platz, mehr Ruhe, mehr Struktur. Nur… der Weg dahin? Puh.
Kisten schleppen, Möbel abbauen, wieder aufbauen, tausend Kleinigkeiten im Haus nebenbei erledigen – weil ich ja diesen einen Plan hatte: Am Dienstag geht die Schule wieder los, und dann sollte alles perfekt sein. Naja. Was soll ich sagen? Ich war überfordert, gestresst, und hab’s an meiner Geduld und meiner Laune gemerkt. Nicht schön, aber wahr. Ich hatte Mealprep eigentlich fest eingeplant.
Und dann? War einfach keine Zeit. Kein Plan, keine Gläser im Kühlschrank, nichts. Aber ich hatte noch zwei Hokkaido-Kürbisse, die dringend wegmussten. Während der Auflauf im Ofen war, hab ich spontan Kürbissuppe gemacht. Kürbis rein, bissl Gemüse, Gewürze – pürieren, fertig. Das ging so schnell, dass ich dachte: Warum mach ich das nicht öfter einfach zwischendurch?Jetzt hab ich fünf Portionen Kürbissuppe eingefroren. Und dazu noch zwei Portionen Rindfleischeintopf, den ich am Wochenende gekocht hab, weil wir bei einem Familieneinsatz beim Hausstreichen geholfen haben und ich fürs Essen zuständig war.
➡️ Ergebnis: 7 Mahlzeiten im Gefrierschrank.
Ohne Plan, ohne Liste, einfach zwischendurch.
Und das hat mir diese Woche so viel Druck genommen. Nicht, weil ich „alles richtig gemacht“ hab. Sondern, weil ich einen kleinen Schritt gegangen bin, mitten im Chaos. Für nächste Woche hab ich mir wieder vorgenommen, richtig zu preppen – ganz normal am Sonntag (so wie ich es immer mache), mit Plan, Liste, neuen Rezeptideen. Ich hab mir schon alles zusammengeschrieben und freu mich drauf, die auch wieder auf Instagram zu teilen.
Außerdem sitze ich an etwas Großem. Ein neues Produkt entsteht gerade – und es wird sich ganz stark von allem unterscheiden, was es bisher bei mir gab. Ich darf noch nichts verraten, aber allein beim Brainstormen bin ich schon ganz aufgeregt. Also: Augen offen halten. 💛
Vielleicht steckst du ja auch gerade mittendrin im Alltags-Wirrwarr – dann tut es manchmal schon gut, sich einen kleinen neuen Rhythmus aufzubauen. Vielleicht mit meiner Mealprep-Challenge (0€).
Nächsten Samstag geht’s weiter mit Folge 2 – und da nehme ich dich mit in meinen ersten „richtigen“ Mealprep nach der Sommerpause und erzähl dir, wie ich versuche, wieder in meinen Flow zu kommen – auch wenn mir gerade 100 neue To-dos durch den Kopf schwirren.
Bis dahin 💛
deine Christine
von Miss Kitchenpenny