Staffel 1 – Folge 2: Kürbissuppe, Lasagne & das leise Glück vom Vorbereitetsein

Hey!

Kennst du das, wenn alles einfach… funktioniert? Kein Drama. Kein Chaos. Kein leerer Kühlschrank. Einfach Alltag. Aber so, wie er sein sollte. Strukturiert. Ruhig. Ein kleines bisschen zufrieden.

So war meine letzte Woche.

Keine spektakulären Ereignisse. Keine Katastrophen. Wir sind wieder im Schulalltag angekommen, und – das klingt jetzt vielleicht langweilig – ich liebe es.

Ich bin einfach nicht der Typ für „in den Tag leben“. Diese Ferienzeit ohne Rhythmus macht mich innerlich ganz kribbelig. Ich brauch Struktur. Ein klarer Morgen. Ein ruhiger Plan. Und ja: einen gefüllten Kühlschrank.

Letzten Sonntag hab ich wieder normal gemealprepped. Nicht übertrieben viel. Aber genau richtig.

🥣 Ich hab Lasagne gemacht.

Meine absolute Prep-Lieblingslösung für Tage, an denen ich keine Lust auf irgendwas habe, aber trotzdem etwas Gutes essen will. Ich hab die Soße gekocht, die Lasagne geschichtet, mit Käse bestreut – und sie ungebacken eingefroren. In einer ofenfesten Glasform. So kann ich sie später einfach auftauen und in den Ofen schieben – und es schmeckt wie frisch gekocht. Diese Woche war sie dran. Und wie immer: ein voller Erfolg. Sogar der letzte Rest wurde noch abends von meiner Tochter weggelöffelt. Mealprep-Liebe auf allen Ebenen.

🥕 Dann hab ich noch Ofengemüse gemacht. Richtig viel. Das gab’s bei uns gleich doppelt:
– einmal warm mit Kräuterquark
– und einmal püriert als Ofengemüse-Cremesuppe mit Baguette

Zwei komplett unterschiedliche Mahlzeiten. Aber beide so einfach und so entspannt.

🍛 Dann war da noch das Hähnchen-Curry mit Paprika, Kichererbsen und Zwiebeln,
das ich im Kühlschrank aufbewahrt hab – den Reis dazu hab ich einfach frisch gekocht. Geht in fünf Minuten und fühlt sich trotzdem an wie ein richtiges Essen.

Und an den anderen Tagen?
– Rindfleischeintopf aus dem Tiefkühler
– Kürbiscremesuppe (ebenfalls vorgekocht aus dem Gefrierschrank)
– Und am Freitag: Nudeln mit Tomatensauce. Klassiker.

Und weißt du was? Ich hab diese Woche in meiner Mittagspause kein einziges Mal kochen müssen. Ich hab einfach was aufgewärmt, mich mit einem Kaffee und einem Buch auf die Couch gesetzt und war kurz einfach nur… da. Im Moment, im Alltag, in der Ruhe. 

Und das war vielleicht keine große Erkenntnis, aber es war so ein leiser „Darum mach ich Mealprep“-MomentVorgekochtes Essen bringt mir so viel mehr als nur Zeit. Es bringt mir Atempausen.

Was nächste Woche ansteht, weiß ich noch nicht. Aber ich freu mich drauf. Der Herbst ist da – meine Lieblingsjahreszeit. Regen. Kerzen. Wärmflasche. Zimt. Buch. Du weißt schon. Und vielleicht ein bisschen Lasagne im Backofen. Oder ein Teller Suppe. Oder einfach nur ein Moment, der bleibt. 🍂

Ich hab diese Woche wieder gemerkt, wie viel entspannter alles läuft, wenn man einfach ein paar Lieblingsgerichte parat hat – so ganz ohne lange zu überlegen. Manchmal reicht schon ein Blick auf ein paar Rezepte, die wirklich funktionieren, um sich wieder besser organisiert zu fühlen.

Nächsten Samstag in Folge 3 erzähl ich dir, wie ich mich wieder ein bisschen besser organisiert hab – und warum ich manchmal mit einem leeren DIN-A4-Blatt mehr Struktur finde als mit 100 Planervorlagen.

Bis dahin 💛

deine Christine
von Miss Kitchenpenny

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