Staffel 1 – Folge 5: Kleine Hände, große Hilfe

Hey!

Diese Woche war eine richtige Mischung aus Alltag, Arbeit und diesen kleinen Momenten, die einfach bleiben. Vieles lief gut – anderes war ein bisschen zäh. Ich hatte mir so viel vorgenommen, und dann kam natürlich wieder alles anders. Ein paar To-dos musste ich schieben, ein paar Dinge gingen leichter als gedacht.

Am Montag war ich voller Energie, hab mir einen Plan gemacht und war sicher, diesmal alles im Griff zu haben. 
Am Dienstag hat dann die Technik gestreikt, und plötzlich war der halbe Vormittag weg. 
Mittwoch war so ein typischer „Nichts passt“-Tag – ich war müde, der Kaffee ist ständig kalt geworden, weil ich nicht zum Trinken gekommen bin, und ich hab in einer Zoom-Besprechung vergessen, das Mikro auszuschalten (du kannst dir vorstellen, wie charmant das war). 

Und dann kam Donnerstag, mit Sonne, frischer Luft und Spaziergang mit Lotta – und plötzlich war alles wieder leicht.

Das Leben eben. Mal chaotisch, mal ruhig. Und manchmal beides am gleichen Tag.

Und dann war da dieser Sonntag.
Ich hatte mein Mealprep geplant – und diesmal war ich nicht allein. Meine Tochter stand plötzlich mit einem breiten Grinsen in der Küche und meinte: „Mama, ich will heute mithelfen.“ Früher war’s oft so, dass sie nach fünf oder zehn Minuten wieder verschwunden ist. Und ich hab sie gelassen. Drängeln ist da ja meist kontraproduktiv…

Aber diesmal blieb sie. Von Anfang bis Ende.

Sie hat das Gemüse geschnitten (mit wahnsinnigem Ernst in der Miene), wollte die Soße rühren, den Ofen anmachen, abschmecken, würzen. Ich musste mehrmals tief durchatmen, weil gefühlt das halbe Gemüse auf dem Boden landete – aber irgendwie war’s mir egal.

Wir haben zusammen Kürbis geschnitten, Eintopf gekocht und ein paar Muffins gebacken, die eigentlich für die Woche gedacht waren… aber du kannst dir denken, wie viele davon überlebt haben. 😄

Am Ende stand sie da – strahlend – und meinte:
„Mama, das war richtig cool. Können wir das nächsten Sonntag wieder machen?“

🌟 Und da war er, dieser Moment, den man gar nicht planen kann. Ich hab gemerkt, dass Mealprep plötzlich gar nicht mehr nach „Pflicht“ aussah, sondern nach Verbindung. Nach gemeinsam lachen, nach ein bisschen Chaos, nach Stolz. Und dass das vielleicht genau das ist, was Mealprep eigentlich ausmacht: Zeit miteinander statt gegen die Uhr.🌟

Ich hab die Woche danach oft an diesen Sonntag gedacht.
An dieses Gefühl, wenn alles läuft, aber nicht perfekt sein muss.
An den Duft nach Ofengemüse, an das Lachen in der Küche, an das Stolzsein, das bleibt.

Schauen wir mal, was ich dir in der nächsten Folge erzähle…

Bis dahin: Mach’s dir gemütlich und genieße den Herbst 🍁💛

deine Christine
von Miss Kitchenpenny

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