Staffel 1 – Folge 3: Herbstküche & Hörbuch auf den Ohren

Hey!

Ich glaube, ich bin gerade ganz offiziell im Herbst angekommen.

Letzte Woche hatten wir ja nochmal so einen kleinen Spätsommer-Flash mit 27 Grad – aber ehrlich gesagt: Ich konnte es gar nicht mehr richtig genießen. Ich war irgendwie schon voll auf „Herbstmodus“ eingestellt. Und jetzt, wo er da ist – mit Sturm, Regen und dieser kühlen, frischen Luft – bin ich einfach nur happy.

Ich liebe diese Zeit. Alles wird ein bisschen ruhiger. Ich geh wieder öfter mit Lotta raus (die freut sich natürlich riesig), ich trinke nachmittags Tee mit Zimt und Honig, und ich hatte ja sogar schon die erste Kürbissuppe gekocht.

Wobei – „gekocht“ trifft es eigentlich nicht ganz.

Ich hab diese Woche nämlich gar kein klassisches Mealprep gemacht, sondern einfach jedes Mal riesige Portionen gekocht. So à la: „Wenn ich eh schon am Schnippeln bin, dann gleich doppelt oder dreifach.“

Das ging irgendwie wie von selbst: ein großer Topf Kürbissuppe, ein schneller Eintopf, ein Apfel-Crumble für die Seele… und plötzlich hatte ich für drei Tage gekocht UND den Gefrierschrank wieder aufgefüllt.

So einfach kann Mealprep manchmal sein.

Und auch, obwohl das Essen safe war, hatte ich letzte Woche so einen Tag… Da hatte ich irgendwie das Gefühl, nichts mehr im Griff zu haben – kennst du vielleicht auch?

Ich hab mir dann meinen Kaffee geschnappt, mich an den Küchentisch gesetzt – ganz ohne Planervorlage, ohne App, ohne System. Einfach nur ein leeres DIN-A4-Blatt.

Und dann hab ich mal alles runtergeschrieben, was so in meinem Kopf herumgeflattert ist. Nicht schön sortiert oder ordentlich. Einfach nur raus damit.

Als ich fertig war, war da plötzlich wieder Platz. Platz für Luft, für Überblick, für diesen Moment von: Okay, ich hab’s im Griff. Ganz ohne große Planung. Nur ich, mein Kaffee und dieses eine Blatt. Das hat auch schon gereicht, um nicht mehr dieses Gefühl zu haben, dass ich an tausend DInge denken muss.

Ich liebe es, wie entspannt dann wieder die ganze Woche läuft. Kein „Was koch ich heute?“, kein „Mist, nix mehr da!“ – einfach nur einmal aufwärmen, essen, fertig.

Und das Beste daran?

Ich hatte Zeit.

Zeit für Spaziergänge, Zeit für meine Gedanken, Zeit für mein neues großes Mealprep-Produkt (das wird so, so gut!) – und sogar Zeit für Herbstdeko und den ersten „kleinen Großputz“.

Ich weiß nicht, ob du das kennst, aber mich erdet das total – Hörbuch in die Ohren, Lappen in die Hand, und los. Das macht mich richtig zufrieden.

Vielleicht ist das ja auch etwas, was du dir für diese Woche mitnehmen willst:
Nicht alles auf einmal perfekt machen – sondern die Dinge einfach wieder mehr fließen lassen. Kochen, vorkochen, aufräumen, genießen. Ohne Druck.

Mealprep darf leicht sein. Und genau dann funktioniert’s am besten.

Ich freu mich jetzt jedenfalls auf die kommende Woche – auf meinen Garten, meine Arbeit, und auf die ersten Abende mit Wärmflasche und Kerzenschein.

Und nächste Woche erzähl ich dir dann, wie mein Projekt so läuft… und warum ich plötzlich wieder mehr Lust auf richtig aufwendige Gerichte hab (ja, das kommt vor).

Bis dahin 💛

deine Christine
von Miss Kitchenpenny

PS: Falls du auch ein paar Mealprep-Rezepte brauchst, die sich easy vorkochen lassen – hier findest du welche, die ich selbst regelmäßig mache → Mealprep-Rezepte

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