Staffel 1 – Folge 9: Wenn das Leben dazwischenfunkt

Hey!

Diese Woche war – ehrlich gesagt – ein ziemliches Durcheinander.
Kennst du das, wenn du morgens schon mit einem Plan in den Tag startest … und dann kommt einfach alles anders? So war’s bei mir. Jeden Tag. Eigentlich ist der Vormittag ja meine produktivste Zeit – die Stunden, in denen ich arbeite, während es im Haus noch ruhig ist.

Aber diese Woche kam ständig was dazwischen. Termine, Besorgungen, kleine Dinge, die sich summiert haben. Und fast alles schnell und ungeplant. Und so hab ich fast jeden Tag erst später angefangen, dafür länger gemacht – manchmal sogar abends nochmal den Laptop aufgeklappt, weil ich dachte: „Nur noch schnell das eine…“

Aber es blieb nie bei dem einen. Kennst du das auch?

Und irgendwann hab ich gemerkt, wie mein Körper sich meldet. Der Nacken verspannt, der Kopf dröhnt, die Schultern fühlen sich an, als würden sie das Gewicht der Woche tragen. Ich hab gemerkt: Ich brauch wieder Grenzen. Klare. Arbeit ist Arbeit. Freizeit ist Freizeit. 

Trotzdem hab ich am Sonntag mein Mealprep gemacht. Weil es mich einfach erdet.
Es war kein Stress, eher so ein „Ich schaff mir Ordnung, wenn drumherum Chaos ist“-Kochen.

Ein großer Topf Chili con Carne, wie immer in doppelter Menge. Zwei Tage davon gegessen, zwei Portionen eingefroren. Dann hab ich noch einen Nudelauflauf als Freezer-Meal gemacht – mit al dente gekochten Nudeln, Tiefkühlgemüse, passierten Tomaten, Sahne, Kräutern, Käse. Alles in eine Auflaufform, Deckel drauf, eingefroren. Freitagabend: auftauen, Ofen an, fertig. Solche Gerichte sind für mich kleine Lebensretter – man weiß gar nicht, wie sehr, bis man sie braucht.

Und weil ich einmal dabei war, gab’s auch noch eine Hühnersuppe. Ich schwöre, die heilt mindestens 70 % aller Lebenslagen. 😅 Drei Tage warm, eine Portion eingefroren, und jetzt ist mein Gefrierschrank wieder voll. Das Beste daran: Ich hab gemerkt, wie wertvoll es ist, dass dort jetzt ein ganzes „Backup“ liegt. Ein Vorrat für die Tage, an denen das Leben dazwischenfunkt – so wie diese Woche bei mir. Das ist für mich die wahre Bedeutung von Mealprep – nicht Perfektion, sondern Freiheit.

Diese Woche hat mich aber auch etwas Wichtiges gelehrt:
Ich muss klarer trennen zwischen Arbeit und Leben.
Gerade, wenn man wie ich von zu Hause arbeitet, verschwimmt das so schnell.

Ich sitze dann nach dem Abendessen nochmal am Laptop, beantworte noch schnell was, schreibe Ideen auf – und plötzlich ist es wieder 22 Uhr.

Da möchte ich wieder bewusster werden.

Ich hab mir deshalb ein paar Dinge vorgenommen – vielleicht inspirieren sie dich ja auch, dir selbst ein bisschen mehr Ruhe zu gönnen: 

🌿 Meine kleine Feelgood-Liste für die kommende Woche:
– Nachmittags Spaziergänge mit Lotta, einfach ohne Handy.
– Nach Feierabend den Laptop wirklich ausschalten – und aus LASSEN.
– Nur das Nötigste arbeiten – und das mit mehr Fokus, weniger Hektik.
– Mehr lesen. In meinem großen Sessel, eingekuschelt in eine Decke (momentan ein Fitzek-Thriller, ziemlich spannend, aber auch manchmal etwas krass, muss ich sagen…)
– Neue Kerzen kaufen – und jeden Abend eine davon anzünden.
– Eine Tasse Tee statt Handy-Scrollen.
– Mal wieder nachmittags spazieren gehen, wenn’s schon langsam dämmert.
– Den Fernseher öfter mal auslassen.
– Mich beim Friseur verwöhnen lassen (der Termin steht schon – und mein mittlerweile grauer Ansatz hat’s verdient 😄).

Das sind keine großen Dinge.
Aber sie machen den Unterschied.
Und sie erinnern mich daran, dass Mealprep nicht nur bedeutet, Essen vorzubereiten – sondern auch sich selbst.

Wenn du mir von dir und deinen Erfahrungen dazu erzählen möchtest oder Fragen zu Mealprep hast, freue ich mich immer! Dann kannst du einfach eine Mail schicken (info@misskitchenpenny.com).

Ich bin schon gespannt, was ich dir nächsten Samstag erzählen kann – und ob ich es geschafft habe, gut auf mich zu achten. 💛 

Bis dahin – fühl dich gedrückt und versuch auch, gut auf dich zu achten. 


Christine
von Miss Kitchenpenny 🧡

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