Hey!
Der erste Advent fühlt sich für mich jedes Jahr wieder an wie ein kleines, sanftes Hallo aus der Weihnachtszeit. Wir haben am Sonntag die erste Kerze angezündet, Plätzchen genascht, uns einen dieser richtig gemütlichen Weihnachtsfilme angemacht („Polarexpress“ – kann ich sehr empfehlen) – und für einen Moment war es, als würde der ganze Dezember einmal tief durchatmen.
Die Woche selbst war dann eine Mischung aus wuselig, voll, irgendwie chaotisch – und trotzdem so schön. Viele kleine Erledigungen, Termine, Fahrten… aber jeden Abend, wirklich jeden Abend, sind wir in dieses warme Winternest zurückgesunken: Lichterkette an, Kerzen an, Kakao oder Tee in der Hand, und dann alle zusammen auf dem Sofa, eingekuschelt unter den Decken.
Dieses Gefühl, wenn nach einem lauten Tag der Abend leise wird – das ist für mich Winter.
Was ich gekocht und gepreppt habe
Am Sonntag habe ich mir wieder meinen Topf geschnappt und ein paar richtig deftige, winterliche Dinge vorbereitet. Suppen waren bei uns diese Woche der große Star:
– ein Eintopf, der zwei Tage gereicht hat
– eine Gemüsesuppe, weil die bei uns alle mögen
– eine Kürbissuppe, einfach, cremig, perfekt für kalte Tage
Und abends gab es oft etwas Kleines, Warmes:
eine schnelle Nudelsuppe (Gemüsebrühe + kleine Nudeln + TK-Erbsen = fertig), mal ein Ofenkäse, mal eine einfache Brotzeit.
Ich musste wieder daran denken, wie viel entspannter die Woche wird, wenn mittags einfach etwas im Kühlschrank steht, das nur kurz erwärmt werden muss.
Ich preppe übrigens nie sieben Gerichte – bei uns reichen 3–4. Wir essen fast immer zwei Tage davon, und es bleibt fast immer etwas zum Einfrieren übrig. Ein System, das sich einfach trägt.
Was herausfordernd war
Wenn’s Richtung Weihnachten geht, fängt mein Kopf gern an zu rattern.
„Was kochen wir?“
„Wer kommt wann?“
„Sind alle Geschenke da?“
Diese klassischen Wirbelgedanken, die wir alle kennen, oder?
Ich habe mir ganz bewusst gesagt: Nicht dieses Jahr. Der erste Feiertag gehört diesmal nur uns vier. Ein ruhiger Tag, ein winterliches Essen (wahrscheinlich Grünkohl, seit meiner Hamburger Kindheit meine größte Winterliebe), kein Besuch, kein Lärm, kein Programm.
Alleine diese Entscheidung hat mir schon so viel Ruhe geschenkt.
Ein kleiner Moment, der mich besonders berührt hat
Es waren diese Abende, an denen das Licht draußen früh verschwindet und drinnen mit Kerzen ersetzt wird. Wenn alle etwas müde sind, sich aber trotzdem zusammen aufs Sofa kuscheln – und die Wohnung plötzlich ganz still und warm wird. (Tom hat natürlich immer ordentlich eingeheitzt. 😅)
Diese Stimmung trägt mich jedes Jahr durch den Winter.
Und jetzt sitze ich hier… mit einem Gefühl von riesiger Dankbarkeit.
Weil du da bist und gerade diese Folge liest. Weil so viele von euch mir geschrieben haben, wie viel euch diese Newsletter bedeuten. Weil ihr die alten Folgen im kleinen Newsletter-Blog nachlest und mir sagt, dass ihr euch jedes Wochenende darauf freut.
Das berührt mich mehr, als ich in Worte fassen kann.
Es war eigentlich erstmal ein kleines Experiment und mein Versuch, euch ein echtes Stück Alltag, Wärme, Nähe und Wahrheit zu schenken.
Und dass es so viele von euch so tief erreicht – das macht mich einfach richtig glücklich.
Und damit schließen wir Staffel 1. Ganz leise. Ganz warm und ganz dankbar.
Wie es in Staffel 2 weitergeht?
Ich weiß es ehrlich gesagt noch nicht.
Ich lasse es entstehen.
Ich lasse das Leben schreiben.
Ich nehme dich einfach weiter mit – und wir schauen gemeinsam, wohin die Reise geht.
Aber ich freue mich drauf, sehr sogar.
Danke, dass du da bist. Wirklich.
🧡 Christine
Ganz liebe Grüße und bis zum nächsten Newsletter!
Christine
Miss Kitchenpenny 💛